Samstag, 2. März 2024 | 19:30
  
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Große Aula der Universität Salzburg
Große Aula der Universität Salzburg

Mozart Requiem


W. A. Mozart: Requiem in d-Moll KV 626
W. A. Mozart: Maurerische Trauermusik KV 477
W. A. Mozart: Misericordias Domini KV 222
J. M. Haydn: Christus factus est; Tenebrae facte sunt; Nos autem gloriari oportet



©Reinhard Winkler

Collegium Vocale Salzburg und seine Solisten

Einstudierung: Michael Schneider

L'Orfeo Barockorchester

Leitung: Michi Gaigg

Ein großer Mythos rankt sich um das Requiem von Mozart, welches in tragischer Art und Weise sein eigener Schwanengesang werden sollte. Die Entstehungsgeschichte der Maurerische Trauermusik ist auch von Spekulationen geprägt. Ist es Freimaurermusik oder kirchliche Musik?

Mozart nahm bei Michael Haydns Schrattenbach-Requiem Anleihe für das Choralthema in der Maurerischen Trauermusik. Er nahm sich auch das Requiem vom Salzburger Haydn zum Vorbild, wirkte er ja bei dessen Uraufführung mit. Im Misericordias Domini sucht der junge Mozart die Wurzeln des alten Kirchenstils neu zu interpretieren, indem er ein Motiv des Salzburger Komponisten Johann Ernst Eberlins verarbeitete.

Johann Michael Haydns hochexpressive A-Capella-Werke für die Karwoche setzen das Konzert in den Kontext der Passion Christi. Das L'Orfeo Barockorchester und das Collegium Vocale Salzburg unter der Leitung von Michi Gaigg interpretieren die Werke unmittelbar und schnörkellos mit der viszeralen Rhetorik, die der Musik zugrunde liegt. Erfahren Sie ein Konzerterlebnis, welches aufwühlt und gleichermaßen berührt.


Der Kulturpass Hunger auf Kunst und Kultur ist bei dieser Veranstaltung gültig.

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